Aus der Küche,  Essbares,  Herzlich Herzhaftes

Herbstliche Kürbiscremesuppe

 

Zeitaufwand: 30 Minuten  | 4 Portionen | pro Portion ca. 300 kcal

Orange, rund, mit Gesicht und Licht drin, riesig gezüchtet für Wettbewerbe, die Halloween-Saison zierend, fein püriert in der Suppe oder im Curry verarbeitet – der Kürbis. Kaum ein Gewächs ist so vielseitig wie er. Im Übrigen erfüllt er nicht nur Voraussetzungen um in der Kategorie Gemüse zu landen, er ist genauso gut bei Obst einzuordnen. Aber egal wo man ihn einordnet, er gehört für mich zum Herbst wie die bunten Blätter an den Bäumen zu dieser Jahreszeit. Und am liebsten mag ich ihn zur Suppe verarbeitet. Das ist nicht nur lecker und gesund, es geht mit meinem Rezept auch ohne riesigen Aufwand und braucht nicht zu lange. Wir essen immer zwei Tage davon, und manachmal reicht es noch um was einzufrieren.

Folgende Zutaten braucht ihr:
1 Hokkaidokürbis
2 kleine Zwiebeln
ca. 750 ml Gemüsebrühe
150 ml Sahne
1 TL Honig
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Muskat

Den Hokkaido gut waschen und unschöne Stellen in der Schale einfach wegschneiden. Die Schale selbst kann problemlos mitverarbeitet und verzehrt werden.
Jetzt kommt ein kleiner Kraftakt: Kürbis halbieren. Dei Kerne im Inneren mit einem Löffel rausnehmen (diese kann man übrigens auch trocknen und hat so ganz einfach Kürbiskerne hergestellt). Den Kürbis und die Zwiebeln in grobe Stücke schneiden – keine Sorge, es wird eh alles weichgekocht und püriert, daher macht euch nicht die Mühe zu kleine Stücke zu schneiden.
Mit Olivenöl in einem großen Topf anrösten, bis der Kürbis leicht braun wird. Die Röstaromen geben der Suppe den nötigen Pepp!
Mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, bis sich der orangene Freund mit einem Löffel zerdrücken lässt. (ich setze hier übrigens immer mehr Gemüsebrühe an, je nachdem wie groß der Kürbis ist und wie flüssig die Suppe später sein soll).
Nun alles fein pürieren, bis eine schöne cremige Substanz erreicht wird. An diesem Punkt braucht man manchmal noch ein wenig Gemüsebrühe.
Dann die Sahne hinzugeben, umrühren und mit Salz, Pfeffer, Muskat und dem TL Honig abschmecken.

Schon fertig – Guten Appetit! 🙂

Ich mag es am Ende auf meinen Teller noch einen Klecks Creme Fraiche draufzugeben und wer es mag kann noch etwas Kürbiskernöl drüber geben.
Super passend dazu ist übrigens das Oregano Parmesan Baguette, das mein Schatz immer backt. Das Rezept dazu findet ihr hier.

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